Alexander Daudrich
Im Spätsommer 1993 verließ die 14-köpfige Familie Daudrich Kasachstan. Nach der Zeit im Aufnahmelager Friedland fanden sie in einem kleinen Ort in Westfalen eine neue Heimat. Zwar war Deutschland die neue Unbekannte, doch wurden sie von Edgar Born und seiner Familie bereits erwartet. Der Aussiedlungsbeauftragte der Evangelischen Kirche in Westfalen war 1992 erstmals als Pastor in Astana, der Heimatgemeinde der Daudrichs tätig und lernte den Vater von Alexander kennen, der Präsident der Lutherischen Kirche in Kasachstan war.
Für die Daudrichs ist Deutschland heute Heimat. In seinem Beruf als Dreher fasste Alexander Daudrich rasch Fuß. Mit seinem Familienfoto und dem Bild seines Großvaters trug er einen Teil zur Ausstellung bei. Als er zum ersten Mal die fertige Wohnstube im »Russlands-Deutschen-Haus« betrat, war es für ihn, als dürfte er ein Stück Kindheit neu erleben.
Lebendige Inszenierung
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Familiengeschichte
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Ausreise
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Freundschaft
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