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Grafik

Um eine Chance auf Aufnahme zu erhalten, bedarf es eines Asylantrags. So stellten 2013 in Deutschland 109.580 Menschen einen Erstantrag um in einem der 16 deutschen Bundesländer aufgenommen zu werden, 2014 werden es etwa doppelt so viele sein (Quelle: Bundesamt für Migration und Flüchtlinge). Rheinland-Pfalz nimmt aktuell 4,8 Prozent der Asylsuchenden in Deutschland auf.

Hauptherkunftsländer von Asylbewerbern in Rheinland-Pfalz (Stichtag: 31. Oktober 2014)

Tabelle

(Quelle: Integrationsministerium Rheinland-Pfalz)

Die Verteilungsquoten pro Bundesland

Grafik mit Deutschland-Karte: Verteilung der Asylbewerber 2014

Verteilung der Asylbewerber, Stand 22.05.2014 (Quelle: Bundesamt für Migration und Flüchtlinge)

Neben der Aufnahme von Asylsuchenden trägt Deutschland außerdem mit verschiedenen Aufnahmeprogrammen seiner humanitären Verantwortung Rechnung.

Das Resettlement-Programm des Flüchtlingshilfswerks der Vereinten Nationen (UNHCR) macht es sich zum Ziel, sichere Drittstaaten für Flüchtlinge zu finden. In der Bundesrepublik Deutschland werden auf diesem Wege seit 2012 jährlich 300 besonders schutzbedürftige Personen aufgenommen. Dafür hatte sich unter anderem auch die rheinland-pfälzische Integrationsministerin Irene Alt eingesetzt. Ab dem Jahr 2015 soll diese Zahl erhöht werden. Im Rahmen von drei zusätzlichen humanitären Aufnahmeprogrammen des Bundes können 2013 und 2014 insgesamt 20.000 besonders schutzbedürftige syrische Flüchtlinge aufgenommen werden. Im Herbst 2013 haben außerdem 15 Bundesländer, darunter Rheinland-Pfalz, eigene Aufnahmeprogramme gestartet, um  Verwandten hier lebender Syrer Zuflucht zu bieten und so weiteren Menschen Zuflucht zu bieten. Allein in Rheinland-Pfalz ist es durch das landeseigene Aufnahmeprogramm bisher über 550 syrischen Verwandten möglich, in dem Bundesland Schutz zu finden.