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Arbeitsvertrag

Mit dem Arbeitsvertrag war die Hoffnung auf ein besseres Leben besiegelt.

Eine Arbeitserlaubnis erhielt nur, wer bei bester Gesundheit war. Alleine 1963 durchliefen rund 41.000 Personen, darunter 10.300 Frauen (25,2%), ein strenges medizinisches und berufliches Auswahlverfahren. Deutsche Ärzte untersuchten die gesundheitliche Konstitution aller Kandidaten. Aufgrund der großen Anzahl von Bewerberinnen und Bewerbern konnten schon kleine gesundheitliche Beeinträchtigungen wie etwa schlechte Zähne, zu einer Ablehnung führen. Schwangere Frauen wies man generell zurück.

Facharbeiter waren begehrt, durften aber in der Regel Spanien nicht verlassen. Die Regierung Francos wollte ihre gelernten Arbeitskräfte nicht so einfach ins Ausland ziehen lassen. So richteten sich die meisten Stellenangebote an ungelernte Arbeiter, die bereit waren, einfache und körperlich schwierige Arbeit zu verrichten.