© MIFKJF

© MIFKJF

© MIFKJF

Alles, was schreiben, filmen und Töne aufnehmen konnte, war da. Der Sonderzug lief ein (…) und dann hat man ihn entsprechend präsentiert. Die Kameras liefen und es wurde ein Radio übereicht.

Hans-Jörg Eckhardt
Großer Empfang von Zvonimir Kanijr am Bahnhof und Übergabe eines Radios

Empfang von Zvonimir Kanijr.

Zvonimir Kanijrs weiteres Leben war geprägt von seiner Tätigkeit bei Daimler-Benz und seinen Reisen nach Hause, die er zweimal im Monat unternahm. Während dieser Zeit hatte er jedoch wenig Kontakt zu Deutschen, lernte kaum Deutsch und lebte weitgehend isoliert. Ein Unfall führte schließlich zur Berufsunfähigkeit. Im Jahre 1990 zog er ein ernüchterndes Resümee:   

»Ich bin krank. Ich kann nicht mehr arbeiten. Ich habe kein Geld mehr. Ich habe keine Hoffnung.«
  
2005 gelang es SWR International, Zvonimir Kanijr in Kroatien ausfindig zu machen. Auf den Tag genau, 35 Jahre nach seinem ersten Ankommen, wurde er am 5. August zum zweiten Mal in Stuttgart geehrt. Rückblickend zog Kanijr ein versöhnlicheres Urteil:

»Ich würde wieder nach Deutschland kommen.«