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Lebenswege digitalisiert Wanderausstellung „Renato Mordo: jüdisch, griechisch, deutsch zugleich. Ein Künstlerleben im Zeitalter der Extreme“

Die Landeszentrale für politische Bildung / Gedenkstätte KZ Osthofen widmet einem der größten Theatermacher der Weimarer Republik eine Wanderausstellung. „Lebenswege“ zeichnete die Ausstellung auf und lässt ihre Macher*innen zu Wort kommen.

Lebenswege digitalisiert die Ausstellung „Renato Mordo: jüdisch, griechisch, deutsch zugleich. Ein Künstlerleben im Zeitalter der Extreme“

Gegen alle Widerstände seiner Zeit avancierte der junge Wiener Renato Mordo zum künstlerischen und progressiven Innovator, Regisseur, Dramaturg und Operndirektor aus Leidenschaft. Oldenburg und Darmstadt, Prag, Breslau, Athen, Tel Aviv und Mainz sind nur einige der Orte, an denen der Kosmopolit im „Zeitalter der Extreme“ des 20. Jahrhunderts Außergewöhnliches schuf.

Sein Lebensweg war durch künstlerische Erfolge, u.a. in Deutschland, Griechenland oder Israel geprägt. Doch auch Exil und Haft in Zeiten des nationalsozialistischen Terrors bestimmten das Schicksal des Künstlers, der 1894 als Sohn jüdischer Eltern in Wien geboren wurde und 1955 in Mainz, seinem letzten Schaffensort, verstarb. Trotz seines Ruhms geriet Renato Mordo in Vergessenheit.

Die Gedenkstätte KZ Osthofen / Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz entdeckte mit dem Kurator und Renato Mordo-Experten Torsten Israel den vergessenen Künstler wieder und widmet ihm eine Wanderausstellung, die u.a. den bisher unveröffentlichten Nachlass des Künstlers zeigt.

Um der Sammlung eine Nachhaltigkeit zu verleihen, digitalisiert „Lebenswege“ die Ausstellung, übernimmt sie in sein Themenjahr „Jüdisches Leben in Rheinland-Pfalz“ und lässt ihre Macher*innen und Beteiligten im Film zu Wort kommen. 

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