»Deutschlands freundlichste Nachbarin«
Istanbul zu Beginn der 1960er Jahre. Trotz schwieriger Familienverhältnisse setzte sich Nebahat Sutor durch und begann nach dem Schulabschluss ein Chemiestudium. Die Wahl für das Studienfach schrieb sie ihrer kranken Schwester zu, die an Epilepsie litt. Wahrscheinlich um ihr zu helfen, sagt sie, habe sie sich für diesen Studiengang entschieden. Kurz vor dem Abschluss des Studiums jedoch konnte sie ihre beiden noch ausstehenden Prüfungen nicht absolvieren. Aufgrund der politischen Unruhen war die Universität geschlossen. Eine Alternative musste gefunden werden, die sich sehr bald im Rahmen des deutsch-türkischen Anwerbeabkommens auftat.








