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Innenansicht des Museums mit Filmausschnitt von »Gegen die Wand«
Startseite > Kultur-Raum > Filme > Spielfilme > Salami Aleikum

Salami Aleikum

Filmplakat »Salami Aleikum«

Komödie
Deutschland, 2009, Farbe, 106 Min.

Regie / Buch
Ali Samadi Ahadi

Buch
Arne Nolting

Kamera
Bernhard Jasper

Schnitt
Dirk Grau

Musik
Ali N. Askin

Producer
Jan Krüger

Produzent
Oliver Stoltz

Darsteller
Navid Akhavan, Anna Böger, Michael Niavarani, Proschat Madani, Wolfgang Stumph, Eva-Maria Radoy

Tausendundeine Nacht prallen auf den real stillgelegten Sozialismus. „Ich möchte Filme machen, die den Menschen die Herzen öffnen!“  Ali Samadi Ahadi

Inhalt

Mohsen Taheri (Navid Akhavan) hat es nicht leicht. Der schmächtige Deutsch-Iraner ist bereits Ende 20 und lebt immer noch bei seinen Eltern. Obwohl er kein Blut sehen kann, arbeitet er in der Kölner Familienmetzgerei.

Szene aus »Salami Aleikum«

© Maria Krumwiede

Szene aus »Salami Aleikum«

© Maria Krumwiede

Sein Vater (Michael Niavarani) hält ihn für einen Versager, gibt ihm jedoch nie eine Chance, das Gegenteil zu beweisen. Mohsen hat für sich zwei Wege gefunden, damit fertig zu werden. Entweder rettet er sich in Tagträumereien oder – wenn es ganz dick kommt – strickt er, um zu entspannen. Mohsen strickt viel.

Beim Versuch die elterliche Metzgerei zu retten, havariert er mit seinem Kleinlaster ausgerechnet in der tiefsten ostdeutschen Provinz: in einem verstaubten kleinen Dorf, dessen Bewohner alles Neue und Fremde nach 1989 misstrauisch beäugen. Ausländer werden dort gar nicht gern gesehen. Doch das ist Mohsen egal. Denn er findet seine Traumfrau: Ana, die Automechanikerin, groß, stark und blond.

Szene aus »Salami Aleikum«

© Maria Krumwiede

Aber dann verstrickt sich Mohsen in die größte Lüge seines Lebens: Um der Vegetarierin Ana zu gefallen, gibt er sich als Textilhändler aus. Und schon wittert ganz Oberniederwalde den fetten Coup, allen voran Anas Vater (Wolfgang Stumph): Der reiche Sohn soll den stillgelegten VEB „Textile Freuden“ kaufen und zu neuem Aufschwung verhelfen!

Szene aus »Salami Aleikum«

© Maria Krumwiede

Szene aus »Salami Aleikum«

© Maria Krumwiede

Aus einer kleinen Notlüge entsteht bald eine gewaltige, bunte Blase voller Hoffnung, Zuversicht und Irrtümer. Das alles würde Mohsen vielleicht noch irgendwie deichseln können, doch eines Tages steht der väterliche Mercedes vor der Tür ...

© Zorro Film GmbH

Mit seinem Spielfilmdebüt betritt Regisseur und Autor Ali Samadi Ahadi neues Terrain und präsentiert eine Komödie nach dem Motto: „Der (sehr) Nahe trifft den Fernen Osten“.

Trailer ansehen

Flash ist Pflicht!

DVD erhältlich u.a. über amazon.

Weitere Informationen: www.salami-aleikum.de