Spielfilm
Deutschland, 2002, Farbe, 124 Min
Regie
Fatih Akin
Drehbuch
Ruth Toma
Kamera
Rainer Klausmann
Musik
Jánnos Eolou
Darsteller
Barnaby Metschurat, Moritz
Bleibtreu, Antonella Attili, Gigi Savoia

Solino

Inhalt
Die vierköpfige Familie Amato verlässt 1964 ihr apulisches Heimatdorf Solino, um in Deutschland Arbeit und eine glückliche Zukunft zu suchen. Im kalten, tristen Duisburg jedoch werden die Amatos schwer heimisch: rundum nur Stahlwerke und Kohlegruben, es fehlt an Sonne und Lebensfreude, und der Vater schafft es nicht »unter Tage« zu arbeiten. Um die Familie durchzubringen, setzt Mamma Rosa ihre Kochkünste ein, und so eröffnet die Familie Amato in einem grauen Arbeiterviertel die erste Pizzeria des Ruhrgebiets. Während die Mutter kocht, flirtet der Vater mit der weiblichen Kundschaft; die beiden Söhne wachsen heran; der eine träumt von einer Karriere als Regisseur, der andere gerät auf die schiefe Bahn. Die Mutter erkrankt nach vielen Jahren schwerer Arbeit und kehrt nach Apulien zurück. Die Familie droht auseinander zu brechen.
Der Regisseur Fatih Akin, selbst Kind türkischer Einwanderer, zeichnet mit seinem Film das Portrait einer Familie im Spannungsfeld zwischen Integration und Entfremdung

